Alphabetisierung für Frauen

Niedrigschwellige Sprachkurse für Ausländerinnen und Ausländer

Die Kurse orientieren sich flexibel an den Bedürfnissen und der Lebenswelt der Frauen und finden an vertrautem Ort, in der Zentralen Anlaufstelle (ZAst) in Halberstadt statt. Die Kurse sollen anregen mit anderen Frauen in den Austausch zu gehen, Isolation verhindern und eine Vorbildfunktion einzunehmen. Die Teilnahme ist nicht an Vorbedingungen, wie z.B. ein bestimmtes Sprachniveau geknüpft und dient der ersten einfachen Integration.

 

Die Kurse sollen die Teilnehmerinnen bei ihrem An- und Fortkommen in Deutschland begleiten. Die Projektumsetzung unterscheidet sich in der Zielsetzung von anderen Sprach- und Orientierungskursen durch die Niederschwelligkeit. Die Teilnehmerinnen sollen ermutigt werden, ihre Lebenssituation zu reflektieren, Perspektiven zu erkennen und zu entwickeln. Das Projekt kann eine Brückenfunktion zu weiterführenden Integrationsmaßnahmen und zur Integration innerhalb der eigenen Familie einnehmen.

 

Die Kursthemen orientieren sich an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und können somit eine große Bandbreite umfassen.

 

Ein wesentliches Anliegen ist dabei: die Reflektion persönlicher Migrationserfahrungen, Informationen zum Leben in Deutschland, Unterstützung in Erziehungs- und Bildungsfragen.

 

Das Kurskonzept findet Anlehnung an die niederschwelligen Kurse Erstorientierung Asylbewerber vom BAMF.

 

Das Projekt wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Förderung von niedrigschwelligen Sprachkursangeboten für Ausländerinnen und Ausländern unterstützt.