KOSTAA - KommunikationsTraining für Arbeit und Alltag

Angebot zur aktiven Eingliederung in den Arbeitsmarkt

Durchführungsort des Projektes:

BTH Bildungs-,Technologie- u. Handelsgesellschaft

Otto-Spielmann-Straße 4

38820 Halberstadt

 

Ansprechpartnerin im Projekt

Marie-Luise Rußwurm

Tel.: 0 39 41 / 597 10 17

E-Mail

Projektleitung / M.A. Soziale Arbeit

Das Projekt KOSTAA ist Bindeglied zwischen den Sprachniveaus A2 und B2. Die Teilnehmenden werden innerhalb der Projektlaufzeit von 12 Monaten auf die neuen, anspruchsvollen Anforderungen des Sprachniveaus B2 vorbereitet, damit ein Einstieg in den Arbeitsmarkt ohne vorprogrammierte Probleme möglich wird.

Mit unterschiedlichen Methoden und didaktischen Möglichkeiten sollen die Teilnehmenden für ihre bereits vorhandenen sprachlichen Kompetenzen und mehrsprachigen Fähigkeiten sensibilisiert werden, sich des neu Erlernten bewusst zu sein und diese anzuwenden.

Aufgabe im Projekt ist es, auf Grundlage der Unterrichts- und Projektsprache Deutsch mit den Teilnehmenden schrittweise eine sprachliche Kommunikation (weiter-) zu entwickeln und anhand verschiedener Methoden und Übungen ein Bewusstsein für das schon Erlernte zu vermitteln und damit ressourcenorientiert individuell gestaltete Lernabläufe im Projekt zu organisieren.

Nur motivierten Teilnehmenden, die die deutsche Sprache anwenden, gelingt ein Einstieg und erfolgreicher Abschluss eines B2-Kurses. So kann die langfristige und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt erreicht werden.

 

Ziel und Inhalt des Kurses

Teil 1: Deutschkurs (600 Stunden und interne B1-plus Prüfung)

Der Deutschunterricht ist vorrangig von praktischen Übungen im Sprechen und Schreiben und damit von der Anwendung der deutschen Sprache geprägt. Diese Übungen sind häufig Situationen, mit denen Teilnehmende im Alltag konfrontiert sind. Der aktive Wortschatz wird erweitert und die Grammatikkenntnisse vertieft.

 

Teil 2: Theaterworkshop (40 Stunden)

Im Projekt wird ein Figurentheaterworkshop über 40 Stunden durchgeführt, der die fachlichen, sprachlichen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmenden fördert und fordert. Sie werden dabei von einer einer Schauspielerin und Puppenbauerin angeleitet.

 

Teil 3: Betriebspraktikum (12 Wochen)

Das 12-wöchige Betriebspraktikum erlaubt die sprachliche Reflexion und die Festigung der im Betriebspraktikum erlernten neuen Sprachkompetenzen und Kompetenzen in verschiedenen anderen Kontexten: Vokabeln erlernen, deren Bedeutung verstehen und damit die Anwendung in ganz verschiedenen Lebens- und Arbeitssituationen zu meistern. Den Teilnehmenden werden Praktika in verschiedenen Branchen angeboten, um ihre vorhandenen Potentiale optimal einzubringen.