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191-1800 60-Stunden-Programm für pädagogische Fachkräfte

Beginn Sa., 12.01.2019, 09:00 - 15:30 Uhr
Kursgebühr 300,00 €
Dauer 8 x
Kursleitung Ute Haverkamp

Qualifizierung gemäß § 21 Abs. 3 Nrn. 2 und 4 KiFöG

Das neue Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt (KiFöG) ist seit dem 1. August 2013 gültig. Der § 21 dieses Gesetzes hat speziell die Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte zum Inhalt.Welche Personengruppen dies betrifft , lesen Sie bitte unter KiFöG Abschnitt 4 §21(3)ff nach.

Dieses Qualifizierungsprogramm hat einen Umfang von 60 Unterrichtsstunden und ist in 6 Module gegliedert.


Modul 1 - Bildungsauftrag (Tagesseminar mit 8 UE)

Die pädagogischen Fachkräfte setzen sich mit dem Bildungsbegriff und dem Bildungsauftrag auseinander und begründen, warum Selbstbildung nicht heißt, die Kinder sich selbst zu überlassen. Sie leiten aus den neuen Erkenntnissen in Verbindung mit ihren bisherigen Praxiserfahrungen besondere Anforderungen an die Förderung von benachteiligten, begabten und behinderten Kindern, von Mädchen und Jungen sowie Kindern mit Migrationshintergrund ab.

Ziele: Vermittlung von Fähigkeiten, wie auf der Grundlage von pädagogischen Konzeptionen aus Kindertageseinrichtungen eigene Handlungskonzepte für die Gestaltung von Bildungsprozessen gemeinsam mit Kindern erstellt werden können.

Inhaltliche Schwerpunkte
- Rechtliche Grundlagen, Grundsätze und fachliche Orientierungen
- Bildungsprogramm "Bildung elementar - Bildung von Anfang an"
- Pädagogische Konzeptionen für Kindertageseinrichtungen
- Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt und das Kindbild im Kontext pädagogischer Konzeptionen


Modul 2 - Förderung frühkindlicher Bildungsprozesse (Tagesseminare mit 24 UE)

Die entwicklungspsychologischen und neurobiologischen Grundlagen frühkindlicher Bildung werden vermittelt und vertieft.

Ziele: Erweiterung der Kenntnisse über wissenschaftliche Grundlagen des frühen Lernens und Ableitung von Schlussfolgerungen für professionelles Handeln in der täglichen Erziehungsarbeit.

Die pädagogischen Fachkräfte erkennen die sieben Leitgedanken des Bildungsprogramms "Bildung: elementar: Bildung von Anfang an" als Basis und sie gewinnen hieraus weitere Erkenntnisse über die Anforderungen in der Praxis. Vertiefung der Erkenntnis, warum frühkindliche Bildung elementare Bildung ist und diese entscheidend als Grundlage für lebenslanges Lernen.

Inhaltliche Schwerpunkte
- Erkenntnisse aus der Hirnforschung und Neurobiologie
- Leitgedanken des Bildungsprogramms
- Sprache und Kommunikation
- Leitlinien für die Qualität von Bildungsprozessen in
- Kindertageseinrichtungen
- Bildungsbereiche des Bildungsprogramms und Formen


Modul 3 - Pädagogische Professionalität (Tagesseminar mit 8 UE)

Die Kenntnis der systematisch-konstruktiven Sichtweise auf kindliche Entwicklung fordert bewusstes, auf Fachkenntnis beruhendes professionelles Handeln. Die Fachkräfte definieren ihre vorhandene pädagogische Grundhaltung gegenüber Kindern, Eltern, und der Öffentlichkeit.

Ziele: Teilnehmer in die Lage versetzen, vielfältige Bildungsanlässe zu initiieren und damit Bildungs- und Entwicklungsprozesse anzuregen. Erkennen der Bedeutung einer anregungsreichen Umgebung durch differenzierte Gestaltung von Innen- und Außenräumen.

Inhaltliche Schwerpunkte
- Professionsprofil von pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen
- Erkennen und gestalten von Bildungsprozessen
- Formen der Planung von pädagogischen Prozessen
- Methoden der Gestaltung von Bildungssituationen und Gestaltung von Bildungsräumen


Modul 4 - Beobachtung und Dokumentation (Tagesseminar mit 8 UE)

Die regelmäßige systematische Beobachtung, die Analyse und die konsequente Dokumentation sind wichtige Voraussetzungen der pädagogischen Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Damit können Bildungsprozesse der Kinder wahrgenommen werden.

Ziele: Praxisnahe Vermittlung von Kenntnissen zur Beobachtungsplanung,-gestaltung und -begleitung Entwicklung einer Wahrnehmungs-, Deutungs- und Reflektionskompetenz Die Pädagogen werden in die Lage versetzt konsequent zwischen der genauen Beschreibung und der Deutung, Interpretation und Bewertung des Beobachteten zu unterscheiden

Inhaltliche Schwerpunkte
- Beobachtungsmethoden und -instrumente (einschließlich Beobachtungsprobleme und -fehler)
- Entwicklung von Beobachtungskriterien
- Erarbeitung von Methoden der Dokumentation
- Beobachtungen durchführen, analysieren sowie Ergebnisse dokumentieren und Inszenierung von Prozessen als Ergebnis von Beobachtungen


Modul 5 - Eltern als Partner (Tagesseminar mit 6 UE)

Eltern und pädagogische Fachkräfte begleiten den Entwicklungsprozess der Kinder mit unterschiedlicher Verantwortung gemeinsam. Dabei findet ein offener Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern mit einer wertschätzenden und zugewandten Grundhaltung statt. Die pädagogischen Fachkräfte betrachten die Eltern stärker als Bildungs- und Erziehungsexperten ihrer Kinder und gestalten eine aktive Partnerschaft. Sie sind in der Lage, Transparenz in die pädagogische Arbeit zu bringen.

Ziele: Erläuterung des Schutzauftrages des § 8a SGB VIII aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte und Eltern und Verständigung über die Ausgestaltung, Inhalte und erforderliche Vereinbarungen.

Inhaltliche Schwerpunkte
- Formen der Elternbeteiligung
- Bedeutung der Eltern
- Methoden der Elternarbeit im Zusammenhang mit Transparenz von Bildungsprozessen
- Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Entwicklungsgesprächen mit den Eltern und Schutzauftrag des § 8a SGB VIII


Modul 6 - Gestaltung von Übergängen (Tagesseminar (6 UE)
Es ist zu beachten, dass Übergänge insgesamt (z. B. vom Elternhaus in die Kindertageseinrichtung, von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule/Hort) eine tiefgreifende Veränderung für die Kinder und auch die Eltern mit sich bringen. Die Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sind verpflichtet, die Übergänge durch eine am Entwicklungsstand der Kinder orientierte Zusammenarbeit zu erleichtern.

Ziele: Erkenntnisgewinnung, dass für die Gestaltung der Übergänge vom vorschulischen zum schulischen Bereich die Verständigung mit den Fachkräften an den Grundschulen von enormer Bedeutung ist. Erkennen der Notwendigkeit der Abstimmung zu den Erfordernissen und Wegen einer Kooperation Pädagogische Fachkräfte, Eltern und Grundschullehrer müssen gemeinsam Konzepte erarbeiten für die Gestaltung von Übergängen.

Inhaltliche Schwerpunkte
- Gestaltung von Übergängen als Herausforderung für die pädagogische Praxis
- Rechtliche Grundlagen zur Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschule sowie Formen der Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen,
- Grundschulen und Hort




Kursort

Einstein; 1. OG

Heiligegeiststraße 8
06484 Quedlinburg

Termine

Datum
12.01.2019
Uhrzeit
09:00 - 15:30 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)
Datum
19.01.2019
Uhrzeit
09:00 - 15:30 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)
Datum
26.01.2019
Uhrzeit
09:00 - 15:30 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)
Datum
02.02.2019
Uhrzeit
09:00 - 15:30 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)
Datum
09.02.2019
Uhrzeit
09:00 - 15:30 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)
Datum
16.02.2019
Uhrzeit
09:00 - 14:00 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)
Datum
23.02.2019
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)
Datum
24.02.2019
Uhrzeit
09:00 - 12:00 Uhr
Ort
Heiligegeiststraße 8, QLB, BHCR, Raum 1.01 - (Einstein)